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Die 9 besten sozialen Netzwerkplattformen für Ihr Unternehmen

Dank Aktivitäten in Social Media können Sie Ihre Bekanntheit steigern, das Image verbessern und einen besseren Zugang zu Ihren Zielgruppen und potentiellen Kunden gewinnen (siehe auch Social Media Marketing). Hier eine Übersicht über die neun wichtigsten sozialen Netzwerkplattformen, welche Sie als Unternehmer unbedingt kennen müssen:

1. Facebook

Die mit Abstand größte soziale Netzwerkplattform weltweit ist Facebook. Auch für Unternehmen ist das Netzwerk inzwischen unumgänglich. Doch Vorsicht: Unternehmen sollten sich fragen, wer wirklich Fan werden soll und will. Denn die Nähe zum Konsumenten hat nicht nur positive Folgen: Der Ärger eines einzelnen kann sich hier schnell potenzieren. Ein aufkommender Shitstorm kann aber mit dem richtigen Know How verhindert oder zumindest einigermaßen sicher umschifft werden. Oft kann eine negative Erfahrung mit dem nötigen Fingerspitzengefühl in ein positives Erlebnis umgewandelt werden. Hierbei ist natürlich Offenheit und die Bereitschaft, an den begründeten Ärgernissen als Unternehmen zu arbeiten.

 2. Instagram

Auf Instagram werden täglich über 95 Millionen Fotos und Videos hochgeladen. Von Nutzern, Influencern und immer mehr Unternehmen und Marken. In Abgrenzung zu Facebook, Twitter, Google+ und Pinterest besteht ein entscheidender Unterschied: Instagram verteilt Bilder – aber keine Links. Die Fotos und Instagram Videos sind (anders als bei Pinterest) auch nicht mit einer URL bzw. einem Link versehen. So ist auch das „Teilen“ von verlinkten Bildern nur bedingt möglich. Das heißt, Reichweite auf Instagram wird NICHT dazu führen, dass unmittelbarer Traffic für die eigene Webseite generiert wird. Referral Traffic lässt sich daher im digitalen Kommunikationsmix fast nur via Facebook, Pinterest, Twitter und Google+ erreichen. Eine Ausnahme bilden Instagram Anzeigen welche mit einem Link versehen werden können und so Traffic für Webseite liefern.

3. Google Plus

Google ist verhältnismässig spät auf den Social Network-Zug aufgesprungen und hinkt entsprechend hinterher. Doch unterschätzen sollte man Google plus nicht: Denn in jeder Suchanzeige werden die angezeigten Links mit den Plus der Netzwerker geadelt. Dieses Qualitätsmerkmal könnte zukünftig an Bedeutung gewinnen, und sogar das Ranking in den Suchergebnissen beeinflussen.

4. Twitter

Die Neuigkeit „zwitschern“, also in SMS-langen Texten über den Dienst Twitter verbreiten, ist ein besonders schnelllebiges Konzept. Politiker aber auch Promis, Popstars und Sternchen nutzen Twitter gern. Ob es daran liegt, dass ihre Nachricht den Gehalt von nur wenigen Zeichen hat? Unternehmer, die Twitter nutzen wollen, sollten bedenken, dass sie ihre Followers (so heißen die Leser des Twitter-Kanals) regelmäßig bedienen müssen. Zudem sollten die Twitter Nachrichten auch immer aktuell sein. Deshalb sind es vor allem Journalisten, die sich gern mit Twitter beschäftigen.

5. YouTube

Auf YouTube werden Videos platziert. Der Social Network Gedanke ist hier nicht das wichtigste, weshalb man YouTube-Videos auch auf allen anderen Networks einfach einbinden kann. Für Unternehmen gibt es eine gute und eine problematische Seite: Der Upload eines Videos ist einfach, das Einbetten in eigene Internetseiten ebenfalls. Man spart sich also einen videofähigen Server. Doch wer erst einmal einen Videokanal auf YouTube angelegt hat, ist in Zugzwang, neues Material zu produzieren. Denn nichts ist einsamer als ein ungepflegter Videokanal. Alternative: Man hält seine Abonnenten mit gefundenen Videos bei Laune und teilt ganz einfach Content aus anderen Kanälen weiter.

6. Xing

Xing ist ein Karrierenetzwerk: Hier wird weniger über private Befindlichkeiten sondern berufliche Interessen diskutiert. Vor allem Freiberufler und Gründer haben hier eine professionelle und funktionelle Basis für ihre Netzwerkarbeit. Allerdings sind nicht alle Funktionen kostenfrei, es gibt eine Premiummitgliedschaft, die auf jeden Fall in Anspruch genommen werden sollte.

7. LinkedIn

LinkedIn kann gut mit Xing verglichen werden: Hier geht es um die Pflege bestehender Geschäftskontakte und Knüpfen von neuen. Doch Linkedin ist für internationale Geschäfte mit 11 Millionen Usern weltweit wesentlich besser geeignet. Interessant für Gründer auch die Zusammensetzung der User: 36 Prozent aller XING-Mitglieder sind Führungskräfte, bei LinkedIn sind es 80 Prozent.

 8. Tumblr

Bloggen was das Zeug hält, dafür gibt es tumblr: auf der Plattform können Nutzer Texte, Bilder, Zitate, Chatlogs, Links und Video- sowie Audiodateien veröffentlichen, Das wichtigste Prinzip ist Reblogging: Bereits eingestellte Inhalte werden von anderen Nutzern erneut publiziert. Außerdem lässt sich tumblr gut mit anderen Seiten, wie zum Beispiel WordPress verbinden. Dies macht die Content-Generierung noch einfacher.

9. Pinterest

Pinterest ist eine digitale Pinnwand und das wesentlich deutlicher am Vorbild der realen Pinnwand als etwa bei Facebook. Denn Pinterest konzentriert sich ausschließlich auf Bilder. Angeordnet in einem Stream geht es vor allem darum, seine Bilder möglich gut sichtbar darzustellen. Und dann wird auch hier, wie auf einer guten sozialen Netzwerkplattform geteilt. Für Unternehmen bedeutet das vor allem: Wenn Sie kein bildlastiges Kommunikationsverhalten haben, müssen Sie das mit viel Investment für Pinterest nachholen. Ein gutes Beispiel zur unternehmerischen Nutzung gibt Amazon.com ab. Hier werden einzelne Produkte mit aussagekräftigem Bildmaterial und direktem Kauflink publiziert.